Häufige Fragen zu Cashback

Wie funktioniert Cashback, ab wann kommst du an dein Geld, und was tun, wenn eine Buchung fehlt? Die 15 Fragen, die uns am häufigsten erreichen.

Stand: 18.08.2026

Alle Fragen zu Cashback

Was ist Cashback?

Cashback ist eine Rückvergütung auf deinen Einkauf. Du startest deinen Einkauf über ein Cashback-Portal, kaufst dann ganz normal im Onlineshop ein, und das Portal schreibt dir anschließend einen Teil des Kaufpreises gut. Das Geld stammt aus der Provision, die der Shop dem Portal für die Vermittlung zahlt — das Portal gibt einen Teil davon an dich weiter. Der Preis im Shop bleibt für dich unverändert.

Wie lange dauert es, bis ich mein Cashback bekomme?

Das läuft in zwei Schritten. Nach dem Kauf erscheint der Betrag meist innerhalb von 24 bis 72 Stunden als offen in deinem Konto. Bestätigt wird er aber erst, wenn die Rückgabefrist des Shops abgelaufen ist — das dauert je nach Händler 4 bis 12 Wochen. Bei Shoop sind 9 bis 12 Wochen üblich, bei Reisebuchungen oft erst nach dem Reisedatum. Erst nach der Bestätigung kannst du dir das Geld auszahlen lassen.

Ab welchem Betrag kann ich mir Cashback auszahlen lassen?

Das unterscheidet sich stark zwischen den Anbietern und ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien. Link-o-Mat und Shoop zahlen bereits ab 1 € aus, Questler ab 5 €, iGraal und Prozenthaus24 erst ab 20 €. Wenn du nur gelegentlich online kaufst, ist eine niedrige Auszahlungsgrenze deutlich wichtiger als eine minimal höhere Rate.

Sind Cashback-Portale seriös?

Die etablierten Anbieter sind es. Das Geschäftsmodell ist völlig transparent: Die Portale bekommen Provision von den Shops und teilen sie mit dir. Achte auf drei Dinge — ein Impressum mit ladungsfähiger Anschrift, eine klar dokumentierte Auszahlungsgrenze und einen erreichbaren Support für den Fall, dass eine Buchung nicht getrackt wird. Von Anbietern ohne Impressum oder mit Vorkasse-Modellen solltest du die Finger lassen.

Was mache ich, wenn mein Cashback nicht gutgeschrieben wurde?

Das passiert regelmäßig und ist meist reparierbar. Die häufigsten Ursachen: ein Adblocker oder Cookie-Banner hat das Tracking blockiert, du hast während des Kaufs einen Gutscheincode von einer anderen Seite eingelöst, oder du hast den Kauf in einem anderen Browser abgeschlossen. Jedes Portal hat ein Formular zur Nachbuchung. Reiche dort deine Bestellnummer, das Kaufdatum und den Betrag ein — meist innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf möglich. Hebe deine Bestellbestätigung deshalb immer auf.

Kann ich Cashback mit Gutscheincodes kombinieren?

Manchmal ja, manchmal nicht — und genau hier verlieren die meisten Nutzer ihr Cashback. Wenn du während des Kaufs auf eine Gutscheinseite wechselst, überschreibt deren Tracking-Cookie oft das des Cashback-Portals. Die Regel: Suche den Gutscheincode zuerst, kopiere ihn, starte dann den Einkauf über das Cashback-Portal und löse den Code im Warenkorb ein, ohne die Seite zwischendurch zu verlassen. Viele Portale listen kombinierbare Codes auch direkt auf der Shop-Seite.

Lohnt es sich, bei mehreren Portalen angemeldet zu sein?

Ja, und zwar deutlich. Die Raten für denselben Shop unterscheiden sich zwischen den Portalen oft um den Faktor zwei bis drei — bei OBI zum Beispiel zwischen 2,5 % und 7 %. Die Anmeldung ist überall kostenlos. Sinnvoll ist eine Kombination aus einem Portal mit großem Shop-Netz und niedriger Auszahlungsgrenze und ein bis zwei Spezialisten für deine häufigsten Shops.

Was ist eine Cashback-App?

Eine Cashback-App ist die mobile Variante eines Cashback-Portals. Du startest den Einkauf aus der App heraus, sie leitet dich in den Shop weiter und trackt den Kauf. Einige Apps wie Sparbuddy funktionieren ausschließlich mobil und ermöglichen dadurch Cashback bei Shops, die im Browser nicht verfügbar sind — Amazon zum Beispiel.

Sind Cashback-Apps kostenlos?

Alle hier vorgestellten Apps sind kostenlos und ohne Abo nutzbar. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge und keine Mindestumsätze. Die Anbieter finanzieren sich über die Händlerprovision. Wenn eine App eine Gebühr oder eine Vorabzahlung verlangt, ist das ein Warnsignal.

Brauche ich die Browser-Erweiterung zusätzlich zur App?

Sie ist praktisch, aber nicht zwingend. Die Erweiterung erinnert dich automatisch daran, dass es beim gerade besuchten Shop Cashback gibt — das verhindert die häufigste Fehlerquelle überhaupt, nämlich schlicht ans Aktivieren zu vergessen. iGraal, Shoop und Link-o-Mat bieten solche Erweiterungen an.

Funktioniert Cashback auch beim Kauf in der Shop-App?

Oft nicht. Wenn dich der Cashback-Link in die installierte App des Händlers weiterleitet, geht das Tracking-Cookie in vielen Fällen verloren. Sicherer ist es, den Einkauf im mobilen Browser abzuschließen, oder die Shop-App vorher zu deinstallieren beziehungsweise den Link im privaten Tab zu öffnen.

Wie funktioniert Cashback bei einer Kreditkarte?

Bei einer Cashback-Kreditkarte bekommst du automatisch einen Prozentsatz jedes Umsatzes zurück — ohne Portal, ohne Link, ohne Tracking. Die Gutschrift erfolgt je nach Karte monatlich oder jährlich, entweder als Betrag auf der Abrechnung oder als Punkte. Der große Vorteil: Es funktioniert auch offline im Laden.

Kann ich Karten-Cashback und Portal-Cashback kombinieren?

Ja, und das ist der eigentliche Trick. Beide Systeme wissen nichts voneinander: Das Portal wird vom Shop bezahlt, die Kartenprämie kommt von deiner Bank. Wenn du den Einkauf über ein Cashback-Portal startest und mit einer Cashback-Kreditkarte bezahlst, bekommst du beides. Bei einem 1.000-€-Einkauf mit 2 % Portal-Cashback und 1 % Kartenprämie sind das 30 € statt 20 €.

Gibt es versteckte Gebühren bei Cashback-Kreditkarten?

Bei manchen Karten ja. Achte auf drei Posten: die Jahresgebühr, das Auslandseinsatzentgelt bei Zahlungen außerhalb der Eurozone und die Zinsen bei Teilzahlung. Eine Karte mit 1 % Cashback und 60 € Jahresgebühr rechnet sich erst ab 6.000 € Jahresumsatz. Rechne vor dem Abschluss durch, wie viel du realistisch über die Karte abwickelst.

Was ist der Unterschied zwischen Cashback und Payback-Punkten?

Cashback ist echtes Geld, Punkte sind eine Zwischenwährung. Payback-Punkte haben einen festen Gegenwert von einem Cent pro Punkt, wenn du sie dir auszahlen lässt — bei Prämien liegt der Gegenwert oft darunter. Punkte sind bequem, weil sie automatisch anfallen, aber der Umrechnungskurs ist selten zu deinem Vorteil. Prüfe immer, was der Punkt beim Einlösen tatsächlich wert ist.